Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Inhaltsstoffe:

Roter Farbstoff Hypericin, ätherische Öle, Flavone.

Anwendungsgebiete:

Nervenschwäche, Depressionen, innerlich.

Äußerlich als Öl bei Wunden, Rheuma und Neuralgien.

Anwendung:

Als Tee oder Firmenpräparat (hochdosiert!) innerlich, als Öl äußerlich.

Wirkungsweise:

Hypericin wirkt antidepressiv und fördert die Wundheilung.

Paracelsus: "Kein Kraut ist in ganz Deutschland zu finden, das in Heilung der Wunden, Quetschungen, Verrenkungen, alten, faulen Schäden diesem beykomme!"

Was die "Alten" dazu sagten:

Der Tee wirkt gut bei Magendrücken und nervöser Verstimmung, besonders gut bei alten und verkalkten Menschen. Die Nervenstärke wird wiederhergestellt. Das Öl wirkt heilend und schmerzstillend bei Wunden, Brandwunden und Rheuma, Hexenschuß.

Der Wert im Mittelalter:

Zu faulen Wunden ist es gut / gestossen und übergelegt. Mit Wein getruncken / dienet fürs Gegicht an Füssen. Dieser Same hilfft fürs viertägige Fieber / darüber mit Wein getruncken / reinigt Nieren und Leber / nimt den Schmerzen der Hüfft.