Lein = Flachs (Linum usitatissimum)

Inhaltsstoffe:

Schleim, fettes Öl, Eiweiß, Glycosid Linamarin.

Anwendungsgebiete:

Schleimtherapie bei Magen-Darm-Katarrh, Gleit- und Füllmittel für den Darm zur Stuhlregulierung.

Äußerlich heiße Auflagen bei Furunkeln, das Öl bei Psoriasis (Schuppenflechte).

Anwendung:

Es kommt von der Pflanze nur der Same (gekocht) und das Öl des Samens zur Anwendung.

Wirkungsweise:

Schleim und Öl wirken entzündungshemmend und heilend, innerlich wie äußerlich. Im Darm wirken sie als Gleitmittel, weswegen der Leinsamen oft bei Verstopfung zur Anwendung kommt.

Was die "Alten" dazu sagten:

Äußerlich wird der Same zu Auflagen benützt. Bei Geschwülsten wirkt er zerteilend und heilend. Gute Erfolge erzielen diese Auflagen bei entzündeten, verhärteten oder eitrigen Brüsten. Innerlich wird er für Koliken in Magen und Darm, sowie Verstopfung empfohlen. Das Leinöl gibt man eßlöffelweise bei Mastdarmentzündungen.