Ringelblume (Calendula offizinalis)

Inhaltsstoffe:

Ätherisches Öl, Bitterstoffe, Saponine, Carotin.

Anwendungsgebiete:

Wundheilmittel bei schlecht heilenden Wunden, Lymphschwellungen und

-entzündungen, Förderung der Regelblutung.

Anwendung:

Als Tee und Salbe, auch als Saft (äußerlich).

Wirkungsweise:

Die Inhaltsstoffe fördern den Wundheilprozess, wirken antientzündlich und stimulieren den weiblichen Hormonhaushalt.

Rezept: (Zur Förderung der Regelblutung.)

Flor. Calendulae Ringelblumen-Blüten

Hb. Hypericae Johanniskraut

Flor. Chamomillae Kamillen-Blüten

Hb. Alchemillae Frauenmantel-Kraut

Crocus Safran

Fol. Rosmarini aa ad 100.0 Rosmarin-Nadeln

1 Teelöffel/Tasse, 2 Tassen täglich

Was die "Alten" dazu sagten:

Das beste Mittel bei Verletzungen und Verwundungen. Der Saft wurde z.B. in den amerikanischen Bürgerkriegen mit Begeisterung von den Ärzten angewandt. Magenkranke dürfen den Tee nur mit Tausendgüldenkraut gemischt trinken, da er den Magen reizt.

Der Wert im Mittelalter:

Den Saft der Blätter in die Ohren gethan / tödtet die Würm. Ein Klystier von dem Safft des Krauts / ist gut den lahmen Gliedern.