Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

Inhaltsstoffe:

Glycosid Aucubin, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Kieselsäure, Vitamin C, antibiotische Wirkstoffe.

Anwendungsgebiete:

Luftröhrenkatarrh und Bronchitis, generell alle Lungenerkrankungen.

Wunden aller Art.

Anwendung:

Innerlich als Tee oder Salat. Äußerlich zerquetscht auf Wunden.

Wirkungsweise:

Die Inhaltsstoffe wirken heilend auf alle Schleimhäute und Wunden, lösen den Schleim in der Lunge.

Was die "Alten" dazu sagten:

Der Tee aus den Blättern wirkt besonders gut auf die Schleimhäute in Magen, Gedärmen und Lunge, auch in den Harnwegen. Auch Blasenschwäche und langanhaltende Durchfälle fordern den Spitzwegerich.

Pfarrer Kneipp sagte: "Wie mit Goldfäden näht der Wegerich den klaffenden Riß zu, und wie an Gold sich nie Rost ansetzt, so flieht den Spitzwegerich jede Fäulnis und faules Fleisch".

Der Wert im Mittelalter:

Welchen ein Spinn sticht / oder sonst ein giftiger Wurm / der bestreiche den Stich mit dieses Krauts Saft. Wer Spitzwegerichsaft trinkt / dem treibt es mancherley Seuchen der Blasen heraus. Für Geschwer oder Blätterlin im Mund / kau die Blätter / es hülft.